Wo sind die Bodenproben abzugeben?
Ab Montag dem .17. Oktober 2011 können die Bodenproben am Weinbauinstitut abgegeben und die entsprechenden Formulare ausgefüllt werden. Das Weinbauinstitut übernimmt in regelmässigen Abständen bis Ende Februar 2012 den Transport der Proben zum Bodenuntersuchungslabor der ASTA in Ettelbrück. .
Warum Bodenanalysen?
Grundlage einer ordnungsgemäßen Düngung ist die Bodenuntersuchung. Die Bodenuntersuchung ermöglicht die Ermittlung der Bodenart, der Vorräte an K, P, Mg, sowie dem pH-Wert und dem Humusgehalt. Die Untersuchung der Böden ist nicht nur wichtig, um Nährstoffmängel aufzudecken, sondern sie bewahrt auch vor den Folgen einer kostenträchtigen und möglicherweise qualitätsmindernden Überversorgung.
Wie sind die Bodenanalysen durchzuführen?
An mehreren Stellen (15-20 Einstiche) wird pro Parzelle mit einem sogenannten Bohrstock eine Bohrprobe entnommen.
Oberboden (0-30 cm) und Unterboden (30-60 cm) sind zu trennen. Von den beiden auf diese Weise gewonnenen Mischproben sind etwa maximal 400 - 500 Gramm von Steinen befreit und in einem Kunststoffbeutel oder in einem ähnlichen Behälter abzugeben.
Wie wird das Begleitformular ausgefüllt? Download "Fragebogen zu Bodenanalyse" (Excel Dokument 30 KB)
Wichtig ist ein sorgfältiges Ausfüllen der Formulare sowie eine klare Kennzeichnung der einzelnen Proben mit einer laufenden Nummer (1,2,3,4,5,6,7.....). Auf dem Formular müssen zudem folgende Informationen eingetragen werden:
Betriebsnummer, Tel/GSM
OB (Oberboden) / UB (Unterboden)
Weinbergsparzellennummer (Numéro parcelle viticole) (obligatorisch)
FLIKnummer oder Katasternummer (obligatorisch)
Weinbergslage (fakultativ)
Wie lange sind die Bodenanalysen gültig?
Im Rahmen des Landschaftspflegeprämieprogramms, sind sämtliche förderungsfähigen Flächen des Betriebes regelmäßig, das heißt mindestens alle 5 Jahre auf Grundnährstoffe zu untersuchen.
Weitere Fragen?
Bitte wenden Sie sich an die Abteilung Weinbau des Weinbauinstitutes: Tel : 23 612 218 oder per Email
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Wissenswertes... |
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