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Geschichte

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Detaillierte Informationen über die Entwicklung des Luxemburger Weinbaus: Das Onlinearchiv des Weinbauinstitutes.

Römische SkulpturDie Römer haben anscheinend die Rebe an die Mosel gebracht und angebaut. Verschiedene Fundgegenstände gehen auf das zweite Eisenzeitalter (um das 6. Jh. v. Chr.) zurück.
Die Mosel hat mehrere Jahrtausend Geschichte miterlebt. Vorbeigezogen sind Kelten, Galloromanen, Franken Das Mittelalter bringt die Gründung von zahlreichen Klöstern, als Folge davon auch einen Aufschwung der Weinkultur in Luxemburg. Zu jener Zeit wurde die Rebe im ganzen Land und bis ins Ösling hinein angebaut.

1709: während des äußerst strengen Winters werden die Weinberge fast vollständig zerstört. Das Ösling zahlte teuer für diesen “grenzenlosen Kälteeinbruch”, denn die Rebe verschwand vollständig aus diesem Teil des Landes.

1767: unter dem österreichischen Regime (1717-1795) war es durch ein Edikt untersagt gleichzeitig Reben und Gemüse anzubauen.

1815: Ende der napoleonischen Epoche. Der Wiener Kongreß erhebt das “Herzogtum Luxemburg” zum “Großherzogtum Luxemburg” und beschneidet es gleichzeitig seiner Besitzungen und Weinberge jenseits der Mosel, der Sauer und der Our. Aus Gründen des politischen Gleichgewichtes in Europa wurde dem König der Niederlande ein vererbliches Eigentumsrecht auf dem Großherzogtum Luxemburg eingeräumt.

Die historische Traubenernte 1921

1880: nach dem Konflikt von 1870/1871 erlebt der luxemburgische Weinbau einen bemerkenswerten Aufschwung. Der Weinberg produziert bis zu 90% Wein der Rebsorte Elbling, größtenteils für den Export bestimmter Grundwein zum Verschnitt von deutschen Weine.

1907: Auftreten des ersten Reblausbefalles (Phylloxera) in Wormeldingen und Wellenstein

1911: Gründung des Luxemburger Winzerverbandes “Fédération des associations viticoles du Grand-Duché de Luxembourg” mit Sitz in Grevenmacher

1918: der Versailler Vertrag beendete den 1842 mit dem norddeutschen Staatenbund unterzeichneten Zollverein Erst im Jahre 1815 wurde die Mosel zur natürlichen Grenze zwischen Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg. Der Wiener Kongreß veranlaßte in diesem Jahre die Abtretung der Gebiete am rechten Ufer der Mosel, Sauer und Our. Den wahren Frieden genießen das Land und die Region erst seit 1945.

1921: Gründung der ersten Genoßenschaftskellerei in Grevenmacher

1922: Unterzeichnung der belgisch-luxemburgischen Wirtschaftsunion

1925: Schaffung des staatlichen Weinbauinstitutes (Institut viti-vinicole) in Remich zu einem Zeitpunkt, in dem sich der luxemburgische Weinbau in einer kritischen Lage befand

1935: die ”Marque Nationale” für die Weine der Luxemburger Mosel wird durch eine großherzogliche Verordnung ins Leben gerufen

1959: Ausdehnung des Systems der “Marque Nationale” durch Einführung der spezifischen Qualitätsbezeichnungen: “Vin classé”, “Premier Cru” und “Grand Premier Cru”

1965: Gesetzliche Schaffung des Weinbausolidaritätsfonds (Fonds de solidarité viticole), mit Sitz im Institut viti-vinicole in Remich

1967: Beginn der Zusammenlegung der Weinberge in den Ortschaften Ahn und Wormeldingen

1985: Einführung der ausschließlich für Qualitätsweine bestimmten Bezeichnung “Moselle Luxembourgeoise - Appellation Contrôlée”

1988: Schaffung der “Marque Nationale” für Luxemburger Schaumweine

1991: die Bezeichnung "Crémant de Luxembourg" wird eingeführt

2001: die Bezeichnungen "Vendanges tardives; Vin de paille; Vin de glace" werden eingeführt


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